Generalsanierung des Eisenhammer-Ensembles im Deilbachtal steht kurz vor dem Abschluss

Stadtrat beschließt Kostenanpassung

11.02.2026

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Die Generalsanierung des Eisenhammer-Ensembles im Deilbachtal ist beinahe abgeschlossen. Unter anderem stehen noch Feininstallationen, kleinere Trockenbaumaßnahmen sowie Pflasterungsarbeiten aus. Die Wiedereröffnung ist für den 21. März geplant.
  • Der Rat der Stadt Essen hat zugestimmt, die Kosten im Rahmen des Projektabschlusses anzupassen. Die Gesamtkosten steigen um 485.000 Euro auf 5.033.000 Euro. In Zukunft soll zudem eine Wiederherstellung der Außenanlage erfolgen – beim LVR wurde ein Förderantrag in Höhe von 50.000 Euro gestellt.
  • Gründe für die gestiegenen Kosten: Der Bauzustand des Meistergebäudes war schlecht, die Anforderungen an Denkmal- und Brandschutz hoch. Viele Arbeiten mussten in Handarbeit erfolgen. Während der Umsetzung des Vorhabens haben sich zusätzliche Bedarfe gezeigt, beispielsweise ein Hochwasserschutz.

Die Generalsanierung des Eisenhammer-Ensembles im Deilbachtal steht kurz vor dem Abschluss. Die offizielle Wiedereröffnung ist für den 21. März 2026 geplant. Der Baustart erfolgte im Jahr 2017.

In seiner Sitzung vom 11. Februar hat der Rat der Stadt Essen einer Kostenanpassung im Rahmen des Projektabschlusses zugestimmt. Das bedeutet: Die Gesamtkosten steigen um 485.000 Euro auf insgesamt 5.033.000 Euro. Bis Ende 2025 wurde das Projekt bereits mit Mitteln in Höhe von rund 4.798.000 Euro finanziert. 2026 werden zur vollständigen Finanzierung noch zusätzlich 235.000 Euro benötigt. Das Geld soll durch Einsparungen beim Projekt 5.600228 (Pool-Planungsleistungen generell) bereitgestellt werden.

Stand der Sanierungsarbeiten

Die Arbeiten an Gebäuden und dem Hof konnten größtenteils abgeschlossen werden. In den Gebäuden müssen lediglich Restarbeiten durchgeführt werden, darunter Feininstallationen im Elektro- und Sanitärbereich, kleinere Trockenbaumaßnahmen und Anstriche. Außerdem wird der Zugang zum Trausaal im rechten Arbeiterhaus barrierefrei umgestaltet.

Aktuell stehen zudem noch letzte Pflasterungsarbeiten an der Rampe aus. Diese sollen in Kürze erfolgen, die Durchführung ist witterungsabhängig. Sobald die Arbeiten an der Rampe beginnen, ist eine Zufahrt zum Gelände für rund zwei Wochen nicht möglich.

Warum kommt es zu den höheren Kosten?

Die Gründe für den Mehraufwand liegen unter anderem im allgemein schlechten Bauzustand des Meistergebäudes sowie den Anforderungen von Denkmal- und Brandschutz begründet. Viele Arbeiten mussten in Handarbeit vorgenommen werden. Der damit verbundene zeitliche Aufwand konnte vorab nur bedingt einkalkuliert werden.

Auch der Arbeits- und Planungsaufwand des bauaufsichtsführenden Architekten und der projektleitenden GVE (Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH) ist gestiegen. Während der Bauarbeiten haben sich zusätzliche Bedarfe sowie sinnvolle und notwendige Ergänzungen gezeigt, zum Beispiel ein Hochwasserschutz für Türen und den Stauteich oder eine IT-Anbindung für einen später hinzugekommenen Außenbereich. Diese Maßnahmen haben zu höheren Baukosten geführt.

Stadt Essen plant Wiederherstellung der Außenanlage

Die Wiederherstellung der Außenanlage, die eine Fläche von 4.800 Quadratmetern umfasst, war bislang nicht eingeplant. Hier sollen in Zukunft Wege erneuert, Flutschäden beseitigt und Baumstümpfe entfernt werden. Für die vorgesehene historische Gartengestaltung wurde ein Förderantrag in Höhe von rund 50.000 Euro beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) gestellt.

Weitere Informationen zur Sanierung und Historie des Deilbachhammer-Ensembles finden Interessierte hier .

Weitere Informationen zur Kostenanpassung finden sich in der Vorlage 1942-2025-7 .

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Deilbachhammer Foto: Elke Brochhagen
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